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Vortrag: Die Bahn im Krieg - Aufgaben von Eisenbahnern im Nationalsozialismus

Veranstaltung 

Wann:
30.10.2015 18.30 Uhr
Wo:
Stadtarchiv - Wiener Neustadt
Kategorie:
Literatur / Vorträge

Beschreibung

ACHTUNG: ABGESAGT!
Wegen Erkrankung der Vortragenden muss die Veranstaltung leider abgesagt werden. Der Ersatztermin wird in Kürze bekannt gegeben!

Die Bahn im Krieg - Aufgaben von Eisenbahnern im Nationalsozialismus

Mag.a Magdalena Neumüller

Die Eisenbahnen waren das Haupttransportmittel im Zweiten Weltkrieg. Truppenbewegungen, Versorgung der Fronten und Aufrechterhaltung der Industrie waren existenziell für die kriegführenden Staaten und forderten den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern sowie den Maschinen und dem Material enorme Leistungen ab.

Der Vortrag konzentriert sich auf das Personal der Deutschen Reichsbahn – die Österreichische Bundesbahn wurde 1938 ein Teil von ihr. Dabei werden nicht nur die diversen Aufgaben beleuchtet, welche von den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern ausgeführt wurden, um den Krieg zu ermöglichen. Es wird auch erläutert, inwiefern die Bahn die nationalsozialistische Verbrechenspolitik unterstützt hat und ob es Widerstände von Seiten des Personals gab.

 

Magdalena Neumüller, Politikwissenschafterin in Wien, forscht zur Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus mit Schwerpunkt auf Österreich. 


Karten sind im Archiv erhältlich:
Kartenpreis: € 5,00/Schüler und Studenten: € 2,50
Tel: 02622/373-956
E-Mail: [email protected]

 

 

Veranstaltungsort

Ort:
Stadtarchiv
Straße:
Wiener Straße 63
PLZ:
2700
Stadt:
Wiener Neustadt
Land:
Land: at

Beschreibung

Das Stadtarchiv von Wiener Neustadt wird als eines der ältesten Archive in Niederösterreich angesehen. Herzog Wilhelm bestimmte innerhalb eines umfangreichen Schriftstückes vom 23. Oktober 1396, daß die Urkunde der Stadt mit besonderer Sorgfalt aufzubewahren seien. Im Zusammenhang damit wurde das Amt der "Schlüsselherren" eingerichtet, jener vertrauenswürdigen Mitglieder des Rates, denen die Sicherheit des Archives anvertraut wurde. Die älteste Erwähnung eines Archives erfolgte in einer Urkunde vom 25.7. 1355, aus der hervorgeht, daß sich dieses im westlichen Turm der Liebfrauenkirche befand. Nach einem Einbruch 1555 wurde der Bestand in das Rathaus übersiedelt. Zwischen 1905 und 1992 mußte der Umzug noch vier Mal vorgenommen werden, wobei der jetzige Standort, die ehemalige Jesuitenresidenz in der Wienervorstadt, bereits einmal das Archiv aufgenommen hatte. Dieses Gebäude verdankt seine Existenz der Stiftung des 1735 verstorbenen Feldmarschallleutnants Freih. von Zungaberg. Dieser war der Sohn des türkischen Würdenträgers Csonkabeg, der 1686 in Wiener Neustadt interniert und dann zum Christentum übergetretenen war. Anläßlich der Feier "800 Jahre Wiener Neustadt" 1994 konnte das neue Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorgestellt werden.