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Buchpräsentation und Lichtbildvortrag

Veranstaltung 

Wann:
04.12.2015 18.30 Uhr
Wo:
Stadtarchiv - Wiener Neustadt
Kategorie:
Literatur / Vorträge

Beschreibung

Studie Fließ- und Grundwasser im Südlichen Wiener Becken 
Fischa – Leitha - Region
von Dr. Franz Zwittkovits
 
Dr. Franz Zwittkovits ist bekannt durch seine Exkursionen zu den Gewässern um Wiener Neustadt und durch Vorträge über hydrologische Themen. Nunmehr hat er eine reich mit anschaulichem Bild- und Kartenmaterial versehene Studie verfasst, die mit Unterstützung des Landes NÖ, Abt. Wasserwirtschaft, erschienen ist. 
Ein allgemeiner Teil bezieht sich auf die natürlichen Voraussetzungen (geographische Lage, Geologie, Morphologie, Hydrologie). Ein zweiter Teil ist den Flüssen Schwarza, Leitha und Warme Fischa gewidmet. An Beispielen werden neue Erkenntnisse vermittelt. Im Anschluss an den Vortrag signiert der Autor erworbene Bücher.
 
Karten sind im Archiv ab 17.30 Uhr erhältlich, 
kein Vorverkauf!
Kartenpreis: € 5,00/Schüler und Studenten: € 2,50
Tel: 02622/373-956
 
 

Veranstaltungsort

Ort:
Stadtarchiv
Straße:
Wiener Straße 63
PLZ:
2700
Stadt:
Wiener Neustadt
Land:
Land: at

Beschreibung

Das Stadtarchiv von Wiener Neustadt wird als eines der ältesten Archive in Niederösterreich angesehen. Herzog Wilhelm bestimmte innerhalb eines umfangreichen Schriftstückes vom 23. Oktober 1396, daß die Urkunde der Stadt mit besonderer Sorgfalt aufzubewahren seien. Im Zusammenhang damit wurde das Amt der "Schlüsselherren" eingerichtet, jener vertrauenswürdigen Mitglieder des Rates, denen die Sicherheit des Archives anvertraut wurde. Die älteste Erwähnung eines Archives erfolgte in einer Urkunde vom 25.7. 1355, aus der hervorgeht, daß sich dieses im westlichen Turm der Liebfrauenkirche befand. Nach einem Einbruch 1555 wurde der Bestand in das Rathaus übersiedelt. Zwischen 1905 und 1992 mußte der Umzug noch vier Mal vorgenommen werden, wobei der jetzige Standort, die ehemalige Jesuitenresidenz in der Wienervorstadt, bereits einmal das Archiv aufgenommen hatte. Dieses Gebäude verdankt seine Existenz der Stiftung des 1735 verstorbenen Feldmarschallleutnants Freih. von Zungaberg. Dieser war der Sohn des türkischen Würdenträgers Csonkabeg, der 1686 in Wiener Neustadt interniert und dann zum Christentum übergetretenen war. Anläßlich der Feier "800 Jahre Wiener Neustadt" 1994 konnte das neue Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorgestellt werden.